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Vereinschronik

Die Geburtsstunde des Karate-Verein Langenselbold war im Jahre 1969. Karl Vetter und Günther Herrmann gründeten damals den Karate Club Langenselbold. Karl Vetter schied im Januar 1978 aus gesundheitlichen Gründen aus und übergab die Leitung an Hans Joachim Jentzsch.

Unter der Federführung von Hans Joachim Jentzsch fand am 03. Juli 1978 die Gründungsversammlung des Karate Verein Langenselbold e.V. statt. Anwesend waren 28 Vereinsmitglieder (zum Vergleich heute: 146 Mitglieder). Zum 1. Vorsitzenden wurde Hans Joachim Jentzsch gewählt, welcher die Vereinsgeschäfte bis 1989 erfolgreich führte und somit auch den Verein wesentlich prägte.

Die 1. Vorsitzenden des KVL im Laufe der Zeit:

1969 bis 1978: Karl Vetter

1978 bis 1989: Hans Joachim Jentzsch

1989 bis 1993: Manfred Fuchs

1993 bis 1998: Olaf Sielemann

1998 bis 2007: Walter Lauer

2007 bis 2009: Otto Lach

2010 bis 2012: Manfred Fuchs

2013 bis 2017: Richard von Isenburg

seit 2017:         Tamara Brand  

Die Aktivitäten des Karate Verein Langenselbold

Jedes Jahr werden mindestens 2 Lehrgänge mit bekannten Trainern angeboten. Um nur einige zu nennen:

der ehemalige hessische Landestrainer Kata und Stilrichtungsreferent Detlef Herbst

der ehemalige Landestrainer und Stilrichtungsreferent aus Thüringen Lothar Ratschke

der mehrfache Shotokan - Weltmeister, Europameister und Deutscher Meister Siggi Hartl

die ehemalige Frauenreferentin des Deutschen Karate Verbandes Herta Gal

Sie alle waren bei uns schon als Lehrgangsleiter zu  Gast.

Der Jubiläumslehrgang zum 30-jährigen Bestehen unseres Vereins im Jahre 1999 wurde von Bundestrainer Kata Efthimios Karamitsos und der Shotokan - Weltmeisterin Kata Scharzad Mansouri geleitet.

Es werden in regelmäßigen Abständen vereinsinterne Wochenendlehrgänge angeboten.

Für Mitglieder und Freunde des Vereins findet jährlich das schon traditionelle Sommerfest statt, das üblicherweise mit 3 gemeinsamen Trainingeinheiten zu Karate und Budo-Aerobic verbunden wird. Hier können die Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Freunde, die vom Verein angebotenen Trainingsmöglichkeiten kennen lernen. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz: nach den gemeinsamen Trainingseinheiten wird in großer Runde gegrillt, so dass sich die Mitglieder auch neben dem Training näher kennen lernen können.

Im Abstand von ca. 2 Jahren findet ein gemeinsames Wochenende im Jugendzentrum Ronneburg statt. Das gemütliche Beisammensein steht auch hier im Vordergrund. Gemeinsames Trainieren, Sauna, Schwimmbad, Ballspielen, die hauseigene Disco. Die Einrichtung des JZR lässt keine Wünsche offen. Bei unseren Kindern und Jugendlichen kommt vor allem die Nachtwanderung immer gut an.

Einmal im Jahr, im Herbst, wird bei Bedarf ein Vereinsturnier ausgerichtet. Hier können die Karatekas Wettkampfatmosphäre schnuppern. Es wurden auch schon Vergleichskämpfe mit befreundeten Dojos ausgerichtet.

Die Teilnahme am Langenselbolder Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand war über viele Jahre Tradition. Es wurden auch schon Busfahrten und Bootsfahrten organisiert. Sehr beliebt bei den Mitgliedern und deren Familien waren die in den letzten Jahren im Frühling durchgeführten Wanderungen.

Trainer und Training im Karate - Verein Langenselbold

Ausbildung der Trainer wird im Karate-Verein Langenselbold groß geschrieben. Um dieses zu gewährleisten, haben alle Trainer seit 1988 eine gültige Übungsleiterlizenz bzw. Trainerlizenz vom DSB (Deutscher - Sport - Bund). Durch die Übungsleiterausbildung der Trainer des Vereins konnte ein deutlich qualitativ verbessertes Training angeboten werden. Dieses spiegelt sich sicherlich auch in dem enormen Zuwachs von aktiven Karatekas im Karate - Verein in den letzten 10 Jahren wieder.

Karate-Do wird im Karate - Verein Langenselbold überwiegend als Breitensport betrieben. Diese bedeutet, dass Karate-Do "für jeden" angeboten wird. Ausnahme bildet unsere intensive Jugendarbeit, welche deutlich mehr zum Leistungssport ausgeprägt ist. Dies zeigte sich durch etlichen Erfolgen im Jugendbereich auf "Kyu - Turnieren" bei befreundeten Vereinen. 

Durch Karate-Do als Breitensport stellen viele Karatekas die "Selbstverteidigung" in den Vordergrund. Doch Selbstverteidigung ist ein Teil im Karate-Do, der langes Training bis zur Beherrschung benötigt. Durch die Einteilung bzw. Leistungskennzeichnung der Farbgürtel ist ein weiter Weg bis zum Meistergrad, dem schwarzen Gürtel vorgegeben.

Um an Meisterschaften teilnehmen zu können, muss eine vorgegebene Mindestgraduierung erreicht sein. Der Karateka muss also eifrig trainieren, um den geforderten Farbgürtel und die dazugehörige Reife zu erreichen. Im Anfangsstadium müssen zuerst die Grundtechniken erlernt und geübt werden. Dazu gehören Abwehrtechniken und einfache Faust- und Fußstöße. Später folgen dann Kombinationen, Partnertraining und Kata. Kata ist ein vorgeschriebener Ablauf von Techniken, die einen imaginären Kampf darstellen.

Vor jedem Training findet eine Aufwärmgymnastik statt um die körperlichen Voraussetzungen für das Karate-Do zu schaffen. Karate-Do wird und kann im Alter von ca. 8 bis 80 Jahren praktiziert werden.

Deutscher Karate Verband

Hessischer Fachverband für Karate

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